Hier erproben wir das Portal gemeinsam. Initiativen, Kommentare und unverbindliche Testabstimmungen sind verfügbar. Mitgliedsanträge und Aufnahmen sind Tests ohne Rechtswirkung.
Ein Bürgerkonto ist keine Parteimitgliedschaft. Rechtswirksame Parteiwahlen sind nicht freigegeben; eID ist noch nicht angeschlossen.
Rund 4.000 Menschen mit großem Einfluss.Über 83 Millionen Menschen im Land.
Regierungen, Ministerien und organisierte Interessen prägen politische Entscheidungen. Wir wollen, dass mehr Menschen wirksam mitgestalten können – auch zwischen den Wahlen.
Einfluss entsteht in der politischen Führung, in leitenden Verwaltungspositionen, großen Unternehmen und Verbänden. Entscheidend ist auch, wer Zugang zur Vorbereitung von Gesetzen und zur politischen Agenda hat. EPD² will Beteiligung zugänglicher und Entscheidungen nachvollziehbarer machen – mit klarer Verantwortung und modernen Werkzeugen.
Die Größenordnung von rund 4.000 beruht auf einer Schätzung des Elitenforschers Michael Hartmann zum breiten Kreis gesellschaftlicher Entscheidungseliten. Zur Einordnung und Quelle
Was hinter den Zahlen steht
Michael Hartmann beschreibt einen breiten Kreis von Menschen in gesellschaftlichen Spitzenpositionen, deren Entscheidungen die Entwicklung des Landes wesentlich beeinflussen können. Im Interview mit tagesschau24 vom 3. Oktober 2026 nennt er dafür eine Größenordnung von bis zu 4.000 Personen.
Dieser Elitenbegriff umfasst mehrere Bereiche: politische Führung und Verwaltung, Wirtschaft, Justiz und weitere gesellschaftliche Führungspositionen. Die Angabe ist eine Expertenschätzung, keine amtliche Zählung von Ministern, Abgeordneten oder Lobbyisten. Politischer Einfluss und formelle Entscheidungsbefugnis sind dabei unterschiedliche Dinge.
Auf dieser Seite richten wir den Blick besonders auf Regierungen und Ministerien sowie den Einfluss von Parteiführungen, großen Unternehmen, Verbänden und organisierter Interessenvertretung auf die politische Agenda.
Bevölkerung: 83,3 Millionen Menschen am 30.06.2026 nach Angaben von Destatis. Deshalb verwenden wir „über 83 Millionen“.
Mitreden soll auch zwischen Wahlen möglich sein. Bürger und Mitglieder sollen Probleme, konkrete Vorschläge und politische Prioritäten direkt, strukturiert und transparent einbringen können.
Klare Wege von der eigenen Idee zur gemeinsamen Beratung.
Verlässliche Verfahren, verständliche Beteiligungsrechte und erkennbare nächste Schritte.
Wir wollen sichtbar machen, wie aus einem Vorschlag eine politische Position wird: Welche Argumente wurden abgewogen, was wurde geändert und wer trägt die Verantwortung für die Entscheidung?
Programmänderungen mit Versionen, Begründungen und zugänglichen Quellen.
Öffentliche Nachweise, soweit ihre Veröffentlichung zulässig ist – mit Schutz persönlicher Daten und geheimer Abstimmungen.
Digitale Werkzeuge sollen den Zugang zur Politik verbessern und die Prüfung von Fakten erleichtern. Die politische, moralische und rechtliche Verantwortung bleibt bei Menschen. Persönliche Beratung und lebendiger Austausch gehören dazu.
Verständliche, barrierearme Zugänge und Unterstützung bei der Nutzung.
Prüfbare Quellen und klare Zuständigkeiten auch beim Einsatz von KI.
Demokratie braucht Menschen vor Ort. Wir wollen lokale Zusammenarbeit mit der Landes- und Bundesebene verbinden, damit Anliegen dort ankommen, wo sie beraten und entschieden werden können.
Regionale Gruppen, gemeinsame Aktivitäten und klar benannte Ansprechpartner.
Digitale Bürgerbüros und nachvollziehbare Wege zur zuständigen Stelle.
Digitale Demokratie: Was wir konkret verändern wollen
Diese Änderungen konkretisieren unsere Ziele für Beteiligung, Transparenz und verantwortliche Digitalisierung. EPD² setzt sich für eine legale, verfassungskonforme Modernisierung demokratischer Verfahren ein.
Online-Versammlungen
Klare rechtliche Grundlagen für digitale Mitgliederversammlungen, Parteitage, Tagesordnungen, Anträge, Protokolle und Teilnahme.
Sichere Abstimmungen
Verifizierte Identität, Schutz des Stimmgeheimnisses, nachvollziehbare Ergebnisdokumentation und technische Manipulationsresistenz.
EPD² will bestehende demokratische Institutionen nicht umgehen, sondern ihre Verfahren für das digitale Zeitalter rechtlich, technisch und organisatorisch erneuern. Das betrifft Parteien, Parlamente, Bürgerbeteiligung, Verwaltung und die Dokumentation politischer Verantwortung.
Unser Anspruch: Wer sich beteiligt, soll den Weg seines Anliegens verstehen und das Ergebnis nachvollziehen können.
Vorschlag einbringen
Ein Problem benennen und eine konkrete Idee zur Diskussion stellen.
Gemeinsam beraten
Argumente, Quellen und unterschiedliche Sichtweisen zusammenführen.
Zuständig entscheiden
Die zuständige Stelle entscheidet im vorgesehenen Verfahren.
Ergebnis nachvollziehen
Begründung, Bearbeitungsstand und zulässige öffentliche Nachweise zugänglich machen.
Technik dient der Demokratie.
Grundrechte, Rechtsstaatlichkeit und die Zuständigkeiten demokratischer Organe bilden den Rahmen. Digitale Werkzeuge sollen die Mitwirkung stärken und die verantwortliche menschliche Entscheidung unterstützen.